Shark FlexStyle IonCurl im TestMacht der neue Shark endlich richtige Locken?

- Lockenaufsätze saugen das Haar kräftig an und machen definierte Locken
- Lockenaufsätze in zwei Größen (24 und 32 mm) im Set
- Am Ohr wird es beim Locken nicht heiß
- Geknickt mit Konzentrator ein vollwertiger Föhn
- Kabel mit 2,44 m eher kurz
- Gloss-Finishing-Aufsatz wirkt nur mit geknicktem Griff richtig
- Kein Diffusor im Set

Nach dem erfolgreichen Shark FlexStyle kommt jetzt der Nachfolger: der Shark FlexStyle IonCurl, in Großbritannien als „Next Gen“ verkauft. Shark hat mir das neue Modell noch vor dem Deutschlandstart zum Testen zur Verfügung gestellt. Ausprobiert habe ich es direkt am Wochenende, an meinen eigenen Haaren.
Mich hat vor allem eine Frage interessiert: Hat Shark die größte Schwäche des Vorgängers behoben? Beim FlexStyle war der Sog der Lockenaufsätze zu schwach. Einzelne Strähnen wurden nicht sauber auf die Rolle gezogen, deshalb habe ich von den Aufsätzen damals abgeraten. Genau hier setzt der IonCurl an, mit CoandaBoost, 200 Millionen negativen Ionen und Lockenaufsätzen in 24 und 32 mm.
Als Friseurmeisterin mit über 15 Jahren Erfahrung und Inhaberin eines Salons in Braunschweig habe ich schon einige Airstyler in der Hand gehabt. In diesem ersten Test zeige ich dir:
- meinen ersten Eindruck, vom Auspacken bis zum ersten Styling
- wie sich jeder einzelne Aufsatz im Praxistest schlägt
- was Shark gegenüber dem FlexStyle verbessert hat und was nicht
- wie der IonCurl gegen den Shark Glam abschneidet, den ich aktuell regelmäßig nutze
Ersteindruck – Langzeittest folgt
Das Testgerät hat uns SharkNinja zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung bleibt davon unabhängig. Was du hier liest, ist mein Eindruck nach den ersten Tagen. Den Langzeittest mit weiteren Fotos und Videos reiche ich nach.
Gute Nachricht vorab: Mit unserem Code KRAMER10 sparst du beim IonCurl im SharkNinja-Shop 10 %. SharkNinja hat uns bestätigt, dass der Code auch für das neue Gerät gilt.

Mein erster Eindruck vom Shark FlexStyle IonCurl
Schon beim Auspacken macht der IonCurl vieles richtig. Meine pinke 5-in-1-Variante kommt in einem stabilen Koffer, der innen sauber eingeteilt ist. Jeder Aufsatz hat sein eigenes Fach. Mich erinnert das stark an die Box des Dyson Airwrap, und das ist als Kompliment gemeint.
Das Gerät selbst wirkt genauso hochwertig. Griff und Aufsätze haben dieselbe matte Oberfläche, auch die Lockenaufsätze. Oben am Griff sitzt ein glänzendes Designelement. Das hätte schnell billig aussehen können, tut es aber nicht. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt.
Extrem positiv aufgefallen ist mir der Stecker. Am alten FlexStyle und auch am Glam hängt ein riesiges Netzteil mit Testknopf. Der IonCurl kommt mit einem ganz normalen, kleinen Stecker aus. Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber an der Steckdose im Bad merkst du es jeden Tag.

In der Hand fühlt sich der IonCurl für mich leichter an als der Glam. Laut Shark wiegt er 680 g, der FlexStyle kam in unserem Test auf 700 g.
Die Lautstärke ist okay. Leise ist der IonCurl nicht, er kommt mir aber leiser vor als der FlexStyle, bei dem wir damals 87,3 dB gemessen haben.
Einen Kritikpunkt habe ich schon nach dem ersten Styling: das Kabel. Mit 2,44 m ist es so lang wie beim Vorgänger, und mir persönlich ist das zu kurz. Der Dyson Airwrap kommt zum Vergleich auf 2,8 m.
Shark FlexStyle IonCurl: Was ist neu?
Auf den ersten Blick sieht der IonCurl aus wie ein frisch lackierter FlexStyle. Er hat denselben knickbaren Griff, dasselbe Prinzip „föhnen und stylen in einem“ und dasselbe Stecksystem für die Aufsätze. Die Unterschiede stecken im Inneren.
CoandaBoost: Das ist für mich die wichtigste Neuerung. Shark hat den Luftstrom verstärkt, der die Strähne an den Lockenaufsatz zieht. Im Test merke ich das sofort. Die Lockenaufsätze saugen das Haar kräftig an, ähnlich wie ich es vom Dyson Airwrap kenne. Beim alten FlexStyle musste ich an dieser Stelle nachhelfen, jetzt muss ich das nicht mehr.
200 Millionen Ionen: Die negativen Ionen sollen statische Aufladung abbauen und Frizz reduzieren. Ionen-Technik ist bei guten Föhnen inzwischen Standard. Neu ist, dass Shark sie in die FlexStyle-Reihe bringt.
Scalp Shield: Dieser Modus passt die Temperatur nah an der Kopfhaut automatisch an. Du musst nichts drücken oder umschalten. Gerade bei empfindlicher Kopfhaut oder frisch gefärbtem Ansatz finde ich das sinnvoll.
Weniger Hitze am Ohr: Das hat mich im Test am meisten überrascht. Locken style ich auf der höchsten Stufe, damit sie halten. Beim FlexStyle und beim Glam musste ich dabei am Ohr immer eine Hand davorhalten, bei mir selbst genauso wie bei anderen. Beim IonCurl habe ich den Lockenaufsatz bewusst nah ans Ohr gehalten, und es wurde nicht heiß. Für mich ist das einer der größten Pluspunkte im Alltag.
AirSet-Taste: Hältst du die Taste gedrückt, kommt Kaltluft zum Fixieren der Locke. Ein Doppelklick pausiert den Luftstrom, damit du die fertige Locke vom Lockenaufsatz lösen kannst, ohne dass sie wegpustet.

Was Shark nicht verändert hat: das Kabel. Es ist weiterhin 2,44 m lang.
Technische Daten und Lieferumfang
Getestet habe ich die 5-in-1-Variante in Pink (Modell HD850EUPK). Im Koffer stecken:
- der IonCurl mit knickbarem Griff
- 2 Coanda-Lockenaufsätze mit 24 mm
- 2 Coanda-Lockenaufsätze mit 32 mm
- der Gloss-Finishing-Aufsatz
- eine Ovalbürste
- ein Styling-Konzentrator
Jeweils einer der beiden Lockenaufsätze dreht links, einer rechts. So stylst du beide Kopfseiten in dieselbe Richtung weg vom Gesicht.
In Deutschland gibt es den IonCurl in vier Sets. Neben meinem gibt es ein zweites Set in Pink mit Diffusor und Paddelbürste, dafür ohne 24-mm-Lockenaufsatz und Konzentrator. Die Varianten in Lila und Blau sind 30 € günstiger. Sie kommen nur mit den 32-mm-Lockenaufsätzen und in einer Tasche statt in der Box. Mein Rat: Wenn du vor allem Locken stylen willst, nimm mein Set mit beiden Größen. Der 24-mm-Lockenaufsatz macht festere Locken und kommt besser mit Haaren in Bob-Länge zurecht. Für mich gehört er zu den stärksten Aufsätzen im Set. Hast du Naturlocken, die du nur definieren willst, ist das pinke Set mit Diffusor die bessere Wahl.
| MODELL | FARBE | LIEFERUMFANG | PREIS |
|---|---|---|---|
| HD850EUPK (mein Testgerät) | Pink | 2 × 24 mm, 2 × 32 mm, Gloss-Finishing-Aufsatz, Ovalbürste, Konzentrator, Box | 329,99 € |
| HD851EUPK | Pink | 2 × 32 mm, Gloss-Finishing-Aufsatz, Ovalbürste, Paddelbürste, Diffusor, Box | 329,99 € |
| HD840EUPU | Lila | 2 × 32 mm, Gloss-Finishing-Aufsatz, Ovalbürste, Konzentrator, Tasche | 299,99 € |
| HD841EU | Blau | 2 × 32 mm, Gloss-Finishing-Aufsatz, Ovalbürste, Paddelbürste, 4 Haarklammern, Tasche | 299,99 € |

In meinem Set ist kein Diffusor dabei. Wenn du einen brauchst, greif zum zweiten 5-in-1-Set mit Diffusor. Deine alten FlexStyle-Aufsätze passen ebenfalls auf den IonCurl. Die Aufsätze vom Shark Glam dagegen nicht, weil der Glam für seine beheizten Keramik-Aufsätze einen zusätzlichen Stromkontakt hat.
Technische Spezifikationen vom Shark FlexStyle IonCurl
| MERKMAL | AUSPRÄGUNG |
|---|---|
| Modell | HD850EUPK |
| Leistung | 1.750 W |
| Gewicht | 680 g |
| Kabellänge | 2,44 m |
| Ionen | 200 Mio. negative Ionen |
| Lockenaufsätze | 2 × 24 mm, 2 × 32 mm (Coanda mit CoandaBoost) |
| Weitere Aufsätze | Gloss-Finishing-Aufsatz, Ovalbürste, Styling-Konzentrator |
| Funktionen | Scalp Shield, AirSet (gedrückt halten: Kaltluft, Doppelklick: Pause), knickbarer Griff |
| Aufbewahrung | Koffer |
| Abmessungen | 3,78 × 3,78 × 28,55 cm |
| Garantie | 2 Jahre |
| Preis | 329,99 € |
Alle Aufsätze im Praxistest
Ich habe jeden Aufsatz an meinen eigenen Haaren ausprobiert. Am meisten beeindruckt haben mich die Lockenaufsätze. Beim Gloss-Finishing-Aufsatz kommt es auf die richtige Handhabung an, dazu weiter unten mehr.
Coanda-Lockenaufsatz 32 mm
Hier zeigt sich die größte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Du hältst die Strähne nur kurz an den Lockenaufsatz, und der Luftstrom zieht sie sofort sauber auf die Rolle. Der Sog ist inzwischen so stark, dass er mich an den Dyson Airwrap erinnert. Beim FlexStyle habe ich von den Lockenaufsätzen noch abgeraten. Der Glam war schon ein großer Schritt nach vorn, aber der IonCurl legt noch einmal eine Schippe drauf. Getestet habe ich an meinen eigenen Haaren, die zwischen Schlüsselbein und Brust enden.
Der 32-mm-Lockenaufsatz macht große, weiche Locken mit Schwung. Damit die Locken halten, style ich auf der höchsten Stufe und fixiere am Ende mit Kaltluft. Inzwischen habe ich die Lockenaufsätze auch bei mehreren Kundinnen im Salon ausprobiert, und alle waren restlos begeistert.
Coanda-Lockenaufsatz 24 mm
Der kleinere Lockenaufsatz saugt genauso zuverlässig an, macht aber festere, definiertere Locken. Auf den Fotos unten siehst du den Unterschied zum 32-mm-Lockenaufsatz direkt an meinen Haaren. Shark empfiehlt ihn für kürzeres bis mittellanges Haar, für mich heißt das: ab Bob-Länge. Für mich ist er aber auch bei längerem Haar die bessere Wahl, wenn du Locken mit mehr Spannkraft willst. Beide Lockenaufsätze machen richtig gute Locken, und genau deshalb würde ich nicht auf eine Variante ohne den 24-mm-Lockenaufsatz ausweichen.

So sieht mein Ergebnis mit den Lockenaufsätzen aus:

Und hier der direkte Vergleich von der Seite, einmal mit dem 24-mm- und einmal mit dem 32-mm-Lockenaufsatz:
Praxistest an langem Haar: Meine Kundin hat brustlange, schwere und sehr dichte Haare, naturbelassen. Gestylt habe ich sie mit dem 24-mm-Lockenaufsatz. Bei dieser Länge merkst du schon, dass der Aufsatz richtig voll wird. Viel länger dürfen die Haare nicht sein, sonst wird es schwierig, die Strähne komplett auf den Lockenaufsatz zu bekommen.

Ovalbürste
Mit der Ovalbürste hatte ich ehrlich gesagt nicht viel erwartet, und dann hat sie mich am meisten überrascht. Sie hat richtig viel Volumen in meine Haare gebracht. Gleichzeitig ließ sie sich leicht durchziehen, ohne zu ziepen oder hängen zu bleiben. Auch die Größe passt gut, sie ist groß genug für Volumen am Ansatz und trotzdem handlich. Wenn du eine schnelle Föhnfrisur mit Fülle willst, ist das für mich der Aufsatz, zu dem du am häufigsten greifen wirst.

Styling-Konzentrator
Der Konzentrator hat mich im Test richtig überrascht. Weil sich der IonCurl knicken lässt, nutzt du ihn damit wie einen ganz normalen Föhn. Ich habe klatschnasses Haar auf der höchsten Gebläsestufe vorgetrocknet, und das ging super schnell. Danach habe ich mit Konzentrator und einer normalen Rundbürste geföhnt, auch das hat hervorragend funktioniert.
Die Power hat mich begeistert. Mit der Konzentratordüse hält der IonCurl tatsächlich mit einem Hochleistungsföhn mit. Für mich ersetzt er damit den Föhn im Bad komplett.
Gloss-Finishing-Aufsatz
Mit diesem Aufsatz bin ich zuerst nicht warm geworden. Shark nennt ihn in Deutschland Gloss-Finishing-Aufsatz, international heißt er FrizzFighter High Shine Polisher. Versprochen werden bis zu 24 Stunden Glanz und weniger abstehende Härchen. Bei meinem ersten Versuch mit geradem Griff hat er das Haar aber eher weggepustet, statt es anzuziehen.
Dann habe ich einen Tipp bekommen: Nutze den Gloss-Finishing-Aufsatz nur mit geknicktem Griff. Genau so habe ich es ausprobiert, und plötzlich funktioniert er picobello. Er saugt das Haar an und glättet es von oben bis unten, statt es in alle Himmelsrichtungen zu pusten. Mit geknicktem Griff ist er für mich ein richtig guter Aufsatz für den glatten, glänzenden Abschluss.
IonCurl vs. FlexStyle: Lohnt sich das Upgrade?
Wer den FlexStyle schon besitzt, fragt sich natürlich, ob sich der Umstieg lohnt. Meine Antwort hängt davon ab, was du mit dem Gerät vorhast.
Der größte Unterschied liegt bei den Locken. Beim FlexStyle hat der Sog nicht gereicht, um Strähnen zuverlässig auf den Lockenaufsatz zu ziehen. Der IonCurl saugt das Haar dagegen kräftig an, und die Locken werden deutlich definierter. Dazu kommt die geringere Hitze am Ohr. Beim FlexStyle musste ich dort gegenhalten, beim IonCurl nicht mehr.
Auch im Alltag hat Shark nachgebessert. Statt des großen Netzteils mit Testknopf hängt jetzt ein normaler kleiner Stecker am Kabel. Der IonCurl fühlt sich leichter an und kommt mir leiser vor. Neu sind außerdem die Ionen-Technik, die AirSet-Taste und Scalp Shield. Gleich geblieben sind das Kabel mit 2,44 m und das Stecksystem. Deine alten FlexStyle-Aufsätze kannst du also weiterverwenden.
| MERKMAL | FLEXSTYLE IONCURL | FLEXSTYLE |
|---|---|---|
| Sog der Lockenaufsätze | Stark (CoandaBoost) | Schwach |
| Lockenaufsätze im Set | 24 mm + 32 mm | Je nach Set |
| Ionen | 200 Mio. | – |
| AirSet (Pause/Kaltluft) | Ja | Nur Kaltstufe |
| Scalp Shield | Ja | – |
| Leistung | 1.750 W | 1.600 W |
| Gewicht | 680 g | 700 g |
| Kabellänge | 2,44 m | 2,44 m |
| Stecker | Kleiner Standardstecker | Großes Netzteil mit Testknopf |
| Alte Aufsätze kompatibel | Ja | – |
Meine Empfehlung: Wenn du Locken stylen willst, lohnt sich das Upgrade klar. Genau dort war der FlexStyle schwach, und genau dort ist der IonCurl richtig gut. Nutzt du deinen FlexStyle dagegen fast nur zum Föhnen mit Konzentrator oder Bürste, ist der Unterschied kleiner. Dann musst du nicht sofort wechseln.
IonCurl vs. Shark Glam: Welcher passt zu dir?
Den Shark Glam nutze ich aktuell regelmäßig, deshalb lag der direkte Vergleich nahe. Wichtig vorweg: Die beiden Geräte verfolgen unterschiedliche Ansätze. Der Glam arbeitet zusätzlich mit beheizten Keramik-Aufsätzen, dem Silki-Glätter und der Glossi-Bürste. Außerdem hat er einen eigenen Modus zum Nachstylen trockener Haare. Der IonCurl setzt komplett auf Luft.

Bei den Locken liegt der IonCurl vorne. Schon der Glam war für mich ein großer Schritt nach vorn gegenüber dem FlexStyle. Der IonCurl saugt aber noch einmal kräftiger an, und ich bekomme mit ihm die definierteren Locken. Hinzu kommt der 24-mm-Lockenaufsatz, den der Glam nicht hat. Und am Ohr wird es beim IonCurl nicht heiß, beim Glam schon. Auch in der Hand fühlt er sich leichter an, und der kleine Stecker ist im Alltag angenehmer als das große Netzteil des Glam.
Der Glam spielt seine Stärken woanders aus. Für glattes, glänzendes Haar und zum Auffrischen am zweiten Tag greife ich weiter zu ihm. Sein verstellbarer Diffusor ist für lockiges Haar richtig stark. Beim IonCurl brauchst du dafür das Set mit Diffusor. Kombinieren lassen sich die Geräte übrigens nicht: Die Glam-Aufsätze passen laut Shark nicht auf den IonCurl.
Mein Rat: Wenn dir Locken am wichtigsten sind, nimm den IonCurl. Wenn du vor allem glätten und Föhnfrisuren mit Glanz stylen willst, ist der Glam die bessere Wahl.
Für wen eignet sich der Shark FlexStyle IonCurl?
✔️ Für alle, die regelmäßig Locken oder Wellen stylen
Dafür ist das Gerät gebaut, und genau hier spielt es seine Stärken aus. An meinen Haaren zwischen Schlüsselbein und Brust haben beide Lockenaufsätze sehr gut funktioniert. Bei Haaren in Bob-Länge greifst du eher zum 24-mm-Lockenaufsatz, bei langem Haar sorgt der 32-mm-Lockenaufsatz für große, weiche Locken.
✔️ Für alle, die schnell föhnen und Volumen wollen
Die Ovalbürste hat mich hier positiv überrascht. Und geknickt mit dem Konzentrator ersetzt der IonCurl deinen normalen Föhn.
Für wen eignet er sich bedingt?
✘ Für alle, die hauptsächlich glattes Haar stylen
Dafür ist der Shark Glam mit seinem beheizten Glätter die bessere Wahl, oder du schaust in unseren Glätteisen-Test.
✘ Für Naturlocken, die vor allem definiert werden sollen
Dafür fehlt dir in meinem Set der Diffusor. Greif dann lieber zum pinken Set mit Diffusor (HD851EUPK).
✘ Für durchgehende Locken bei Haaren über Brustlänge
Ab Brustlänge saugen die Lockenaufsätze die Strähne nicht mehr bis oben hin auf. Du kannst sie trotzdem nutzen, die Locke entsteht dann aber je nach Länge nur in der unteren Hälfte oder im unteren Drittel. Alle anderen Aufsätze funktionieren auch bei langem Haar ohne Probleme.
Und wenn du dir Locken wünschst, ohne jeden Morgen zu stylen? Dann ist ein Airstyler nicht die einzige Lösung. In unserem Salon in Braunschweig machen wir zum Beispiel die Korkenzieher-Dauerwelle. Sie hält rund ein Jahr, und das Haar sollte dafür mindestens schulterlang sein.
Tipps vom Profi für die besten Locken mit dem IonCurl
- Haare zuerst antrocknen: Föhne die Haare mit dem Konzentrator oder der Ovalbürste vor, bis sie nur noch leicht feucht sind. Auf klatschnassem Haar halten die Locken deutlich schlechter.
- Strähnen schmal abteilen: Eine Strähne sollte nicht breiter sein als der Lockenaufsatz. Dann zieht der Sog sie sauber auf die Rolle, und die Locke wird gleichmäßig.
- Heiß formen, kalt fixieren: Ich style Locken auf der höchsten Stufe und fixiere sie am Ende mit einem Kaltluftstoß über die AirSet-Taste, die ich dafür gedrückt halte. Erst dadurch bekommt die Locke ihren Halt.
- Locken auskühlen lassen: Kämm die Locken nicht direkt nach dem Abziehen durch. Lass sie abkühlen und lockere sie danach mit den Fingern auf.
- Hitzeschutz nicht weglassen: Shark verspricht Styling ohne Hitzeschäden. Wenn du täglich stylst, gebe ich trotzdem vorher etwas Heat Protecting Spray von La Biosthétique ins Haar.

Entzündlich. Nicht in die Augen sprühen.
- Halt verlängern: Für einen langen Tag oder einen Anlass sprühe ich zum Schluss leicht Molding Hair Laque aus etwas Abstand auf die fertigen Locken.

Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung bersten. Darf nicht in Kinderhände gelangen. Von Hitze, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Nicht in offene Flammen sprühen. Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nach Gebrauch nicht. Vor Sonne schützen. Nicht über 50 °C/122 °F lagern.
GEFAHR: Extrem entzündbares Aerosol.
Langzeittest: So geht es weiter
Was du hier liest, ist mein Eindruck nach den ersten Tagen. In den kommenden Wochen nutze ich den IonCurl weiter und ergänze diesen Test. Dabei schaue ich mir vor allem an:
- wie lange die Locken über den Tag halten
- wie sich Gerät und Aufsätze im täglichen Einsatz schlagen
- wie sich der Gloss-Finishing-Aufsatz mit geknicktem Griff auf Dauer schlägt
- weitere Fotos am Haar und ein ausführliches Video zu allen Aufsätzen
Schau also gern wieder vorbei.
Fazit: Lohnt sich der Shark FlexStyle IonCurl?
Für Locken: ja, auf jeden Fall. Die Lockenaufsätze sind der größte Vorteil des Shark FlexStyle IonCurl. Sie saugen das Haar so kräftig an, wie ich es sonst vom Dyson Airwrap kenne. Die Locken werden definiert, und am Ohr wird es dabei nicht mehr heiß. Genau dort war der FlexStyle schwach, und selbst den Glam, den ich aktuell regelmäßig nutze, schlägt der IonCurl bei den Locken.
Aber der IonCurl kann mehr als Locken. Die Ovalbürste war die größte Überraschung im Test und hat richtig viel Volumen in meine Haare gebracht. Und was ich wirklich toll finde: Weil du ihn knicken kannst, ist er mit dem Konzentrator zusätzlich ein ganz normaler Föhn. Du brauchst also kein zweites Gerät im Bad. Locken, Volumen und klassisches Föhnen hast du in einem.
Auch der Gloss-Finishing-Aufsatz überzeugt mich inzwischen, allerdings nur mit geknicktem Griff. Und mit dem Konzentrator hält der IonCurl beim Föhnen mit einem Hochleistungsföhn mit. Weniger gelungen ist das Kabel, das hätte Shark ruhig verlängern dürfen.
Und wie schlägt er sich gegen den Dyson? Genau das hat mich neulich eine Kundin im Salon gefragt. Meine Antwort: Aktuell würde ich zum IonCurl greifen. Mit 329,99 € kostet er rund 220 € weniger als der Dyson Airwrap mit seiner UVP von 549 €, hat inzwischen aber dieselbe Power – mit dem Konzentrator sogar mehr. Und fehlt dir später ein Aufsatz, kaufst du ihn einfach nach. Unterm Strich zahlst du deutlich weniger für mindestens dieselbe Leistung.
Meine Empfehlung: Wenn du Locken und Volumen willst und gleichzeitig deinen Föhn ersetzen möchtest, ist der IonCurl aktuell der beste Shark-Airstyler, den ich getestet habe. Greif zum Set mit beiden Größen der Lockenaufsätze (HD850EUPK). Willst du vor allem glätten, bist du mit dem Shark Glam besser beraten.

Gutschein-Tipp: Mit unserem Code KRAMER10 sparst du im SharkNinja-Shop 10 %. SharkNinja hat uns bestätigt, dass der Code jetzt auch für den IonCurl gilt. Gib ihn einfach im Warenkorb ein. Alle Infos findest du in unserem SharkNinja-Rabattcode-Guide.
Häufige Fragen zum Shark FlexStyle IonCurl
Was ist der Unterschied zwischen dem Shark FlexStyle IonCurl und dem FlexStyle?
Der IonCurl hat einen stärkeren Luftstrom an den Lockenaufsätzen (CoandaBoost) und saugt das Haar dadurch deutlich besser an. Neu sind außerdem 200 Millionen Ionen gegen Frizz, die AirSet-Taste und Scalp Shield. Im Test wurde es beim IonCurl am Ohr nicht mehr heiß.
Passen die alten FlexStyle-Aufsätze auf den IonCurl?
Ja. Laut Shark kannst du alle Aufsätze des FlexStyle auch am IonCurl verwenden.
Passen die Aufsätze vom Shark Glam auf den IonCurl?
Nein. Der Glam hat für seine beheizten Keramik-Aufsätze einen zusätzlichen Stromkontakt, und Shark gibt die Glam-Aufsätze für den IonCurl nicht frei.
Ist beim IonCurl ein Diffusor dabei?
Das kommt auf die Variante an. Shark verkauft den IonCurl in verschiedenen Sets. In meinem 5-in-1-Set (HD850EUPK) ist kein Diffusor dabei. Es gibt aber ein zweites 5-in-1-Set (HD851EUPK) mit Diffusor und Paddelbürste. Dafür fehlen dort der 24-mm-Lockenaufsatz und der Konzentrator.
Was kostet der Shark FlexStyle IonCurl?
Die beiden pinken Sets kosten bei SharkNinja 329,99 €: meins mit Lockenaufsätzen in 24 und 32 mm und Konzentrator, das andere mit Diffusor und Paddelbürste. Die Varianten in Lila und Blau kosten 299,99 €. Sie haben nur die 32-mm-Lockenaufsätze und kommen in einer Tasche statt in der Box.
Gilt der Rabattcode KRAMER10 für den IonCurl?
Ja. SharkNinja hat uns bestätigt, dass unser Code KRAMER10 auch für den IonCurl gilt. Damit sparst du im SharkNinja-Shop 10 %.
Shark IonCurl oder Dyson Airwrap?
Beim Ansaugen der Lockenaufsätze kommt der IonCurl dem Airwrap inzwischen sehr nahe. Dabei ist er deutlich günstiger. Wer das Maximum an Verarbeitung und Leistung will, findet im Dyson Airwrap weiterhin eine starke Alternative.
Eignet sich der IonCurl für kurze Haare?
Für richtig kurzes Haar eher nicht. Die Lockenaufsätze ergeben aus meiner Sicht erst ab Bob-Länge Sinn, vorher bekommst du die Strähne gar nicht sauber um den Aufsatz. Auch die Ovalbürste ist ziemlich groß und passt deshalb eher ab Bob-Länge, genau wie der Gloss-Finishing-Aufsatz. Bei kurzem Haar kannst du eigentlich nur den Konzentrator und einen Diffusor sinnvoll nutzen, und der ist nicht in jedem Set dabei. Mein Fazit: Der IonCurl lohnt sich ab Bob-Länge.













